Katharina Brauer | Visionäre Pferdeosteopathie Lüneburger Heide

Visionäre Pferdeosteopathie

Katharina Brauer

VISIONÄRE PFERDEOSTEOPATHIN NACH DÖRLING (VPO)

„Mitgefühl ist keine Beziehung zwischen Heiler und Verwundetem. Es ist eine Beziehung unter Gleichen.“

Brené Brown

Berührung auf allen Ebenen

Die Osteopathie betrachtet, wie einzelne Faktoren im ganzen Organismus zusammenwirken. Ich behandle nicht nur das einzelne Symptom, sondern ergründe die Ursache. Ich suche nach Spannungsfeldern, um die dort blockierte Schockenergie wieder zu integrieren. Oft liegt die Ursache in einem Erlebnis, das der Organismus nicht verarbeiten konnte, einem Trauma. Das Pferd ist nicht mehr in der Lage, angemessen auf Alltagssituationen zu reagieren. Das Nervensystem und somit auch der Stoffwechsel sind aus dem Gleichgewicht.

Mögliche traumatische Erlebnisse sind z.B. Komplikationen bei der Geburt, das Absetzen des Fohlens, die Kastration, Verluste von Herdenpartnern/Bezugsmenschen oder negative Erfahrungen im Umgang mit dem Menschen.

Es braucht ein reguliertes Nervensystem, damit die Organe und der Stoffwechsel mit ihren  Strukturen und Flüssigkeiten gesunderhaltend arbeiten können. Ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten,

Mangelnde Vitalität, Magen-Darm-Probleme, Erkrankungen der Atemwege oder der Haut, Allergien, Probleme mit der Rosse; unerklärliche Lahmheit, Koordinationsschwierigkeiten, mangelnder Muskelaufbau; Verhaltensauffälligkeiten (z.B. keine Kontaktaufnahme zu anderen Pferden oder zu  Menschen)

SEHEN, was da ist, in Liebe und Wahrhaftigkeit. Körper, Seele und Geist. Alles darf sein.

FÜHLEN, was taub ist oder Schmerz bereitet.

INTEGRIEREN, was vorher belastet war und nicht mehr dazugehört hat.

Dem Pferd ein neues Körpererleben vermitteln, Lebendigkeit und Lebensfreude, um neu in Beziehung gehen zu können: mit anderen Pferden, mit Menschen.

Osteopathie ist Körperarbeit in Liebe zum Pferd: Strukturen sehen und fühlen, Ursachen und Zusammenhänge erkennen und alles, was disparat ist, zum Guten integrieren. Jedes Pferd hat seine individuelle Geschichte, die gesehen und gefühlt werden will.

Wirkungsweise Pferdeosteopathie Lüneburg

IDEE

Visionäre Pferdeosteopathie® ist ganzheitlich auf die Ursachen der Erkrankungen und Beschwerden gerichtet.

Als manuelle Therapieform bezieht sie das ganze Pferd mit ein und arbeitet mit dem Prinzip der Selbstheilungskräfte.

Der Ursprung der Osteopathie liegt in der Humanheilkunde. Dank neuer Erkenntnisse entwickelt sie sich ständig weiter.

Pferdeosteopathie Lüneburg

GRUNDLAGEN

Der komplexe Organismus des Pferdes besteht aus verschiedensten Geweben. Hüllschichten aus Bindegewebe, die sogenannten Faszien, umgeben einzelne Muskeln, Muskelgruppen oder ganze Körperabschnitte. Da die Faszien sämtliche Strukturen im Pferdekörper verbinden, kann eine bestimmte Symptomatik an einer ganz anderen Stelle im Körper ihre Ursache haben.

Die faszialen und nervalen Strukturen des Organismus stehen bei der Visionären Pferdeosteopathie® im Mittelpunkt.

Grundlagen Pferdeosteopathie Lüneburg

WIRKUNGSWEISE

Körperzellen erneuern sich ständig selbst, das Nervensystem lernt ein Leben lang dazu. Erkrankungen und Störungen zeigen an, dass die Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu regulieren, nicht ausreicht. Als manuelle Therapieform setzt die Behandlung Impulse, um die Selbstheilungskraft der Körperzellen zu aktivieren. Gewebestrukturen werden wieder ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Organe können nur gesund erhaltend arbeiten, wenn ihre Strukturen beweglich sind.

Katharina Brauer Pferdeosteopathin für Lebendigkeit und Lebensfreude

Katharina Brauer

PERSÖNLICHES UND QUALIFIKATIONEN

Frage nicht, was die Welt braucht. Frage, was dich lebendig werden lässt, und dann gehe hinaus und tue es. Denn was die Welt braucht, sind Menschen die lebendig geworden sind.“ Howard Thurman

Ich liebe es, Pferde zu beobachten, mit ihnen zu sein und zu lernen. Pferde sind mir wichtig: für meine eigene Lebendigkeit und Lebensfreude.  

Ich bin nicht nur Pferdeosteopathin, sondern auch Tierheilpraktikerin.

2014 habe ich an der Paracelsus Schule in Hamburg eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin absolviert. Im Zentrum stand die Homöopathie.

Mein Wunsch, mit dem Körper, mit den Händen am Pferd zu arbeiten, zu sehen und zu fühlen, führte mich 2020 zur Visionären Pferdeosteopathie® nach Selina Dörling. Schwerpunkte der Ausbildung waren: Trauma und Schock, viszerale neuro-emotionale Anatomie und biodynamische Lösungsarbeit.

Das Pferd ist für mich ein interessanter und wunderbarer Organismus. In der Ausbildung bei Selina Dörling habe ich mein Wissen über die Anatomie des Pferdes ganz neu vertieft. Ich habe gelernt, das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele genau zu verstehen. Ich habe Zusammenhänge zwischen psychischem Stress und körperlichen Beschwerden ergründet, zwischen alltäglichen Belastungen und ihren Auswirkungen auf die Gesundheit, die Lebendigkeit und die Lebensfreude.

Die Ausbildung zur Visionären Pferdeosteopathin hat mich auf eine spannende Reise geschickt. Ich bin auch in meine eigenen Tiefen abgetaucht, habe mein immer dagewesenes inneres Wissen neu vergegenwärtigt und bekam so Antworten auf schon lange gestellte Fragen.

In dieser Ausbildung habe ich meine Intuition geschult. Ich habe gelernt, mich auf die Resonanz meines Körpers mit dem Körper meines Gegenübers einzulassen.

Sehen – fühlen – integrieren.

Behandlungsfelder

Stoffwechselstörungen | Atemwegsprobleme | Husten | Arthrose | Magen-Darm-Störungen | Schlundverstopfung | Kotwasser | Kolik | Hufrehe | Cushing | COPD | EMS | Muskelverspannungen | HWS Blockaden | BWS Blockaden | ISG Blockade | Allergien | Futtermittelunverträglichkeit | Ekzeme | Lahmheiten | Koppen | Weben | Shivering | Kastration | Kastrationstrauma ® | Absetztrauma | Trauma Pferd | Behandlung vor Ort

TRAUMA ARBEIT

„Jede Neurose beginnt mit einem zusammengekniffenen Hintern“, sagt Selina Dörling.

Der Mensch kneift die Pobacken zusammen, das Pferd klemmt den Schweif ein.

Der Sitz der Lebendigkeit ist im Becken, dort befinden sich die Geschlechtsorgane und der Motor des Pferdes. Aus dem Becken kommen Sicherheit, Stabilität und Kraft.

Mit einem zusammengekniffenen Hintern kann es nicht aktiv nach vorne gehen, es herrscht Erstarrung statt Lebendigkeit.

Ist diese Erstarrung Folge eines traumatischen Schocks, dann sitzt die Schockenergie noch in den Zellen und sorgt für eine Dysfunktion. Nichts geht mehr.

Nach Franz Ruppert sind körperliche Symptome oft Trauma-Erinnerungen. Er sagt: Der Weg heraus führt über die Anerkennung der eigenen Opferhaltung, ohne Wertung oder Verurteilung: Es geht um das Sehen, das Anerkennen des Schmerzes, der Verletzung, egal wie alt sie ist, wie groß oder wie klein.

Heilung gelingt nur durch Mitgefühl.

S.W. Porges erklärt das mit dem Window of Tolerance unseres Nervensystems: Funktioniert die Selbstregulation unseres Körpers, fühlen wir uns sicher. Alles arbeitet gesunderhaltend, ist lebendig im Fluss, geschmeidig und beweglich. Traumatische Ereignisse bringen uns außerhalb dieser Toleranz und in die Erstarrung.

Auch das Pferd wird dann zum Häschen vor der Schlange. Begleiten wir es nicht mitfühlend raus aus der Erstarrung, zieht es sich zurück und verliert alle Lebendigkeit und Lebensfreude. Der Körper geht in den reinen Überlebensmodus.

Stress und traumatische Ereignisse können gravierende Beschwerden auslösen.

Ich weiß selbst um die Verletzungen und Schmerzen, die ein Trauma verursachen kann. Ein einzelner Schock kann Körper und Seele aus dem Takt bringen. Pferde können diese Dysbalance über Jahre ausgleichen und immer neue Strategien entwickeln, um Schmerzen zu ertragen. Aber das sollte nicht sein: Wir können die Dysbalance ausgleichen und heilen.

Das Pferd braucht ein geschultes Gegenüber auf Augenhöhe, das ihm den Weg aus der Erstarrung zeigt. Wenn das Pferd erlebt, dass der Schmerz gesehen wird, wenn er gefühlt werden darf, kann sich wieder etwas im Körper transformieren. Das Pferd kann wieder atmen. Das Blut bringt den Sauerstoff in alle Zellen. Die Organe können wieder besser arbeiten. Verhärtete Strukturen werden wieder weich. Erstarrtes kommt wieder in Bewegung. Was abgespalten war, wird integriert.

Sehen – fühlen ­– integrieren.

EIN TRAUMA UND SEINE HEILUNG

Ich lernte ihn noch als Hengst kennen und war begeistert von seiner Persönlichkeit. Nach der Kastration hatte ich auf einmal ein ganz anderes Pferd. Nicht nur seine Lebendigkeit, sein Stolz, seine Kommunikation mit anderen Pferden hatten sich verändert. Immer öfter hatte er Verdauungsprobleme, unter anderem Kotwasser und diverse Stoffwechselerkrankungen. Ein Bericht zum Thema „Trauma durch Kastration“ brachte die Erklärung. Mein Pferd hatte eine komplikationslose Kastration erlebt, aber die Veränderungen, die ich seither an ihm beobachtete, sorgten dafür, dass ich mich intensiver mit dem Thema „Trauma durch Kastration“ beschäftigte.

Schon unmittelbar nach der Behandlung durch Selina Dörling mit den Möglichkeiten der Visionären Pferdeosteopathie® war zu sehen, wie der Stoffwechsel wieder richtig zu arbeiten begann. Mittelfristig gehörten auch sämtliche Verdauungsprobleme der Vergangenheit an. Aber noch spannender war es zu beobachten, wie sich das ursprüngliche Wesen meines Pferdes seinen Weg zurück bahnte: in Lebendigkeit und Lebensfreude.

WIE KANN ICH DIR HELFEN?

Behandlung in der Lüneburger Heide und Hamburger Umland

Behandlung vor Ort